H o m e

B a s e c a m p P h i l o s o p h i e N e w s Ü b e r  u n s R e i s e n  &  E x p e d i t i o n e n P h o t o g r a p h i e H O C H - F O R M . a t G e d a n k e n

 

N a v i g a t o r

        

      

 TIPPS zum Surfen

   - "Zurück" in der Explorerleiste:

       Zurück zur vorher besuchten Seite

   - Back to Basecamp:

       Zum Inhaltsverzeichnis 

   - Nach oben:

       Zur thematisch übergeordneten Seite 

   - Reisen & Expeditionen:

       Überblick aller Reiseberichte

 

Nach oben
Ocean Road
Bush Life

Kontakt & Anfragen

über unser Gästebuch

Guestbook

 

 

Sport - Reise - Höhenmedizin uvm.

 

 

Beratung - Diagnostik - Training

 

Mehr Infos auf www.HOCH-FORM.at >>

 

 

 

16 Monaten mit Mountainbikes 

von Wien bis nach Australien

Alle Infos zu unserer Radweltreise

"Ärzte radeln für Ärzte ohne Grenzen" >>

 

 

 

Sponsoren

Anmerkung: Nur Produktsponsoring (Teile der Ausrüstung). Finanziert wurden alle Projekte ausschließlich mit eigenen Mitteln!

 

Projekte 

mit Sponsorbeteiligung:

 

- Around the World 2 -

Mit Mountainbikes

von Wien nach Australien

2006 - 2008

 

- Around the World 1 -

Mit einem Faltkajak

im Gepäck um die Welt

2002 - 2003

 

 

Australia

Biking the "Shipwreck Trail"

 

 

Sand unter den Rädern

Port Campbell National Park

 

 

 27.November 2007         Westwärts entlang der "Great Ocean Road"

Biking the "Shipwreck Trail"

 Warrnambool, Victoria - Australien   

 

"The soul would have no rainbow,

if the eyes had no tears."

John Vance Cheney
 
 
Fels(en) in der Brandung
 
... entlang der "Great Ocean Road"
 

______________________

Die Lichter der Großstadt ...

          ... Melbourne, beleuchten eine ganz andere Seite Australiens. Wir haben noch am Flughafen die Räder und Anhänger zusammengebaut, und sind - quasi "im Wiegetritt" - in die Hauptstadt Victorias eingeritten. 

Domestic Airport Melbourne

"Wir basteln uns ein Rad"

Nach knapp über 30 km recht entspannter Fahrt entlang eines Flußlaufes, erreichen wir das pulsierende Zentrum der Metropole. Wir umfahren die "Downtown" und finden auch recht schnell unser Hotel in "South Yarra", einem ruhigeren, südlichen "Bezirk". Es ist früher Nachmittag, am 15.November 2007, einem strahlend heißen Tag, und die Müdigkeit beginnt uns langsam, aber sicher einzuholen. Schon seit 4 Uhr morgens sind wir unterwegs. Wir essen gegenüber, bei einem sympathischen Inder ein scharfes, verspätetes "Mittagscurry" und stellen uns langsam auf die kommenden paar Tage Erholung ein. 

Blick auf die Skyline

... vom Radweg am Südufer des Yarra Rivers

          Einige Dinge sind zu erledigen: Am 18.Dezember ist unser Abflug von Perth nach Indonesien, unserer finalen Destination, geplant. Um zu diesem Zeitpunkt am anderen Ende, in Westaustralien, zu sein, werden wir ab Adelaide auf den Zug umsteigen. Die Radmitnahme sollte am ozeanverbindenden "Indian Pacific" kein Problem sein, aber genaueres müssen wir noch herausfinden. 

Ein paar, nicht mehr benötigte Dinge - vor allem Bücher, Pläne und die dicken Winterhandschuhe (die wir hoffentlich ab jetzt wirklich nicht mehr brauchen werden ;-) - wollen wir nach Hause schicken. Auch müssen Details zur Fahrtstrecke durch Victoria und Südaustralien noch in Erfahrung gebracht werden, bevor wir uns wieder auf den Weg machen.

          Von einem Wanderer am Overland Track, haben wir den Tipp bekommen, die Fahrt entlang der Great Ocean Road ja nicht am Wochenende zu starten. "Am besten Freitag bis Montag meiden, wegen dem vielen Touristenverkehr !", ist sein gutgemeinter Hinweis gewesen. Wie es der Zufall so will (... und auch etwas die Planung), verlassen wir Melbourne am Dienstag, den 20.November und nehmen die verbleibenden 1100 Kilometer unter die Reifen. Am 13.Dezember, am späten Nachmittag, wird unser Zug den Bahnhof in Adelaide verlassen - bis dahin müssen wir die Hauptstadt "South Australias" erreicht haben.

Das sollte sich machen lassen ;-)

Der lange Weg nach Adelaide beginnt ...

... entlang der Great Ocean Road

Die damals joblosen Rückkehrer aus dem 1.Weltkrieg sind mit "guter" Bezahlung zum Bau der Küstenstraße angeworben worden. Die Soldaten haben mit der Fertigstellung der "ersten Version" der Great Ocean Road die Grundlage für diese "Prachtstraße" gelegt, welche heute, mit an die 7 Millionen Besuchern (!) jährlich, nicht ohne Grund, eine der beliebtesten Touristenattraktionen Australiens ist.

          Um nur 6 Dollar pro Person, gönnen wir uns zwei Zugtickets vom Hauptbahnhof in Melbourne nach Geelong, einem 60 Kilometer südlich gelegenen, "Vorort". Bis hierher müßten wir am Haupthighway entlang pedalen, das ist zwar erlaubt, aber nicht besonders verlockend. Wir erreichen den Zug genau 20 Sekunden vor Abfahrt (!) - das ist Timing ;-) Nach einer Stunde verlassen wir das Abteil entspannt (hätte ruhig noch etwas länger dauern können) und sind bereit für den langen Weg nach Westen. 

Ein harter Rückschlag stellt die Fahrt in Frage

          Mein linkes Knie hat sich wieder vollständig erholt ! Das freut mich sehr. Auf der anderen Seite meldet sich nun das rechte. Die Verletzung in Tasmanien hat dazu geführt, daß ich das rechte Bein, um das andere zu schonen, mehr belastet habe. Dieser (teilweise unbewußte) Schonungsmechanismus hat somit ein "neues" altes Problem aufgeworfen. Jetzt arbeite ich, um mein rechtes Knie zu schonen viel mehr mit der Gesäßmuskulatur, als mit dem Oberschenkel, und diese ermüdet dadurch vorrasch. Wie lange wird das gut gehen ?

Geknickt ... verärgert ... nachdenklich !

          Zu meinen Knieproblemen ein paar erklärende Worte: Bis zum Frühjahr 2006 habe ich nie wirkliche Probleme gehabt. Im Rahmen eines Trainingslaufes habe ich dann plötzlich einen stechenden Schmerz im rechten Knie verspürt. Ich habe den Lauf fortgeführt, was wahrscheinlich rückblickend nicht die beste Idee gewesen ist. Von diesem Tage an hat sich der Zustand dann langsam aber kontinuierlich verschlechtert. Schließlich hat sich sogar die vordere Oberschenkelmuskulatur zurückgebildet (Muskelatrophie). Das rechte Bein ist immer dünner geworden. Zu diesem Zeitpunkt sind wir in der "heißen" Vorbereitungsphase für diese Reise gewesen. Einen schlechteren Zeitpunkt konnte es also gar nicht geben (aber wann kommen Verletzungen schon zu einem "guten" Zeitpunkt ?!). Das darf doch nicht wahr sein !!! Nie irgendein (gröberes) Problem und dann das !!! Laufen ist gar nicht mehr möglich gewesen. Beim Hinsetzen und Aufstehen habe ich Schmerzen gehabt. Müssen wir deshalb unser Projekt aufgeben ??? 

Zum Glück ist es mir möglich gewesen, relativ schmerzlos radzufahren. Immerhin ! Nie habe ich einen Abbruch der Reise, auch nur annäherungsweise, ernsthaft in Erwägung gezogen. Aber sind so große Distanzen damit zu bewältigen ? Da das Radeln schließlich (fast) komplett problemlos möglich gewesen ist, ist einem Start somit nichts im Wege gestanden. Abbrechen könnten wir das Ganze ja immer noch, wenn wirklich nichts mehr geht.

          Meine Diagnose ist ein Knorpelproblem an der Rückseite (innen) der Kniescheibe. Dort sitzt der Schmerz und spezifische Tests deuten (leider eigentlich eindeutig) daraufhin. Radfahren ist dahingehend eigentlich die perfekte Belastung. Der Muskel hat sich dadurch auch wieder etwas aufgebaut, wenn auch mein linker Oberschenkel deutlich mehr Masse hat. 

Im Laufe der Reise ist es meinem rechten Knie kontinuierlich besser gegangen. Die wieder aufgebaute Muskulatur hat die Belastung vom Gelenk genommen. Ich fahre komplett schmerzfrei ! Wirklich ausheilt ist die Sache allerdings nicht, was bei Knorpelproblemen auch (leider) so gut wie unmöglich ist. Einer genaueren Untersuchung werde ich mich nach unserer Rückkehr stellen - eventuell kann mit einem "kleinen" chirurgischen Eingriff - endoskopisch - wieder eine totale Beschwerdefreiheit erreicht werden. Vielleicht sind das die "Rechnungen" für stärkere Kniebelastungen vergangener Tage - Karatetraining und später schweres Krafttraining.

Die ersten Kilometer auf der "Great Ocean Road"

          Mit Torquay erreichen wir, nach nicht ganz 20 Kilometern, schließlich den Startpunkt der "Great Ocean Road". Surfer tummeln sich im Meer um die "perfekte Welle" zu erwischen. Wir machen Mittagspause. 

"Surfer´s Paridise"

          Ein "irrer" Vogel fühlt sich durch unsere Präsenz genervt und attackiert uns sturzflugartig aus der Luft. Nur noch ein paar Kilometer trennen uns von einem "historischen" Kilometerstand - unserem 10 000er ! Darauf müssen wir heute Abend noch anstoßen. Der Verkehr hält sich sehr in Grenzen - und die meisten Autofahrer nehmen deutlich mehr Rücksicht auf uns Radler hier am "Mainland", als die Tasmanier. Oft ist auch ein schmaler Randstreifen vorhanden, der uns wenigstens eine schmale, aber immerhin eigene Spur, und somit mehr Sicherheit bietet. Von Ost nach West zu radeln macht hier Sinn, den wegen des Linksverkehrs fahren wir so immer "meerseitig" und können dadurch bei jedem Stopp eine ungestörte Aussicht auf die Bass Strait genießen - aber man kämpft so halt vermehrt gegen die Hauptwindrichtung, Nordwest, an. 

Rainy Day(s)

          Im kleinen Örtchen Aireys Inlet schlagen wir dann unser Nachtlager am Campingplatz auf. Ein luxuriöses Vergnügen, denn hier gibt es ein Whirlpool im Freien, das unsere müde Muskulatur gehörig durchrüttelt. In der Nacht beginnt es dann zu regnen. Leider bewahrheitet sich der Wetterbericht. Auch der Morgen ist komplett bewölkt. Die dunkle Wolkendecke verheißt nichts Gutes, und immer wieder öffnet der Himmel seine Pforten. Da für die nächsten Tage wieder gutes Wetter prognostiziert ist, beschließen wir noch einen Tag zu bleiben. 

Die Schlechtwetterfront erreicht ...

... den Leuchtturm bei Aireys Inlet

          Und es regnet den gaaanzen Tag - hartnäckig hält sich das Tief über Südaustralien. Stört uns dieser kurze Zwangsaufenthalt ein wenig, so ist das kühle Nass für die Australier ein wahres Geschenk. Eine Dürreperiode riesigen Ausmaßes sorgt für große Probleme in der Landwirtschaft. So gesehen ist der eine Tag Regen noch lange nicht ausreichend - eher nur ein Tropfen auf den (sehr) heißen Stein.

          Am nächsten Tag hängt die Wolkendecke zwar noch immer tief, aber es ist trocken. Kleine Flecken blauen Himmels sind immer wieder zu sehen. Und der Barometerdruck steigt. Wir setzen die Fahrt guter Hoffnung fort. Die "Great Ocean Road" überrascht durch eine wirklich abwechslungsreiche Wegführung. 

Sie hält sich gerade in der ersten Hälfte "hart" am Ufer. Der sich serpentinenartig dahinschlängelnde Straßenverlauf mit ständigem Meerblick macht die Strecke kurzweilig und abwechslungsreich.

Geist über Körper

          Mein "beleidigtes" rechtes Knie zwingt mir ein wahres Schneckentempo auf. Die "Arschmuskulatur" brennt wegen der "Zusatzbelastung" das Gelenk zu entlasten ... ich bin angefressen, ziemlich schlecht drauf ... und Nathalie hat "ein wenig" darunter zu leiden :-( ! So geht das nicht weiter ! Ich lese gerade die Autobiografie von Sir Ranulph Fiennes "Mad, Bad & Dangerous to Know" (was so viel heißt, wie er sei "Verrückt, Böse und Gefährlich zu Kennen"), laut dem Guinness Book of Records, dem "world´s greatest living explorer", und die durchstandenen Qualen und Schmerzen seiner Polarabenteuer gehen mir durch den Kopf, und lassen mich meine Leiden relativieren. 

Auch Henri fällt mir wieder ein - der belgische Radler, der sich mit einem gelähmten Arm, die härtesten Touren zumutet (mehr in Marokko, Eintrag vom 27.Dez. 2007). Ab sofort ist Schluß mit der Konzentration auf die lästigen "Wehwechen". Geist über Körper ... Konzentration auf einen ruhigen, runden Tritt ... Anspannung ... Entspannung ... ruhige Atmung.

Back on Track

 

... "a wüda Hund" ;-)

          Und es scheint zu funktionieren. Die verkrampfte Muskulatur lockert sich. Mit jedem Meter geht es plötzlich  besser. Ich spreche es zuerst nicht aus, denn wer weiß ... ! Aber der Tiefpunkt scheint überwunden zu sein.

Ein tierischer Nachmittag

          So beschließen wir dann auch in Kennet River, früher als gedacht, den anstrengenden Teil des Tages zu beenden. Hier gibt es nicht viel außer einem Campingplatz, einen Strand und ... Koalas ! 

Koala

In den Eukalyptusbäumen direkt am Campground entdecken wir sie hoch oben im Geäst. Perfekt ! Und dann sind da noch Unmengen an Papageien, die auf der Suche nach Futter auch vor engstem Menschenkontakt nicht zurückschrecken. 

      

Unsere bunten Freunde

Schließlich zeigt uns der Besitzer der benachbarten Imbißbude dann noch, wie er die Kookaburras der Umgebung mit Steakstücken füttert. Dieser "Nationalvogel" ist für sein charakteristisches, lachendes Geschrei bekannt, und ernährt sich sonst gerne, unter anderem von Schlangen.

"Laughing Kookaburra"

          Erschöpft von so viel - stundenlangen - Tierstudien, genießen wir noch den letzten Vorzug dieses Platzes, nämlich den kostenlosen Wireless - Internetzugang, indem wir im Zelt liegend, am Laptop, Infos über Indonesien einholen. Ein fast schon dekadenter Tagesausklang ;-)

Plagegeister

         Das mittelprächtige Wetter der letzten Tage bessert sich und wir nehmen die nächsten Kilometer, der Küstenstraße in Angriff. Nach dem Ort Apollo Bay führt die Route in weitem Bogen inland. Während wir eine langgezogene Steigung bewältigen, umschwirren uns hunderte Fliegen. Die für Australien typischen Plagegeister werden von unserem Schweiß magisch angezogen. Gegenwind hält sie aus dem Gesicht fern und sorgt für zig "blinde Passagiere" am Rücken, während langsame Bergauffahrten dann die Grundlage für rücksichtslose Angriffe auf unsere Augen, Nasen und Münder bilden. 

"Blinde Passagiere"

Und das ist nur der Anfang ... Bei maximalem "Fliegenangriff" ist das T-Shirt nahezu komplett schwarz gewesen !!!

Hustend und spuckend entledigen wir uns der unwillkommenen Insektensnacks. Unsere Fliegennetze sind in solchen Momenten Goldes Wert. 

Nur ein Fliegennetz ...

... hält uns die penetranten Quälgeister vom "Hals" ... Prost ! (siehe Trinkschlauch)

          Das abendliche Camp im Bereich des Aire Rivers, das wir nach abschließender Pistenfahrt recht spät erreichen, liegt malerisch am Lake Craven. Pelikane machen es sich auf einer kleinen Insel gemütlich und wir bereiten das Abendessen zu. Wären wir in der Nacht nicht von hunderten heimtückischen, beissenden, nur ca. 2 mm großen (Kleinst-)Fliegen heimgesucht worden, dann würde wir nicht noch Tage später, durch unsere heftigst juckenden Bißstellen, an diese Nacht so "schmerzhaft" erinnert werden ;-)

Spuren früherer Schiffstragödien

          Über eine sandige Verbindungsstraße - passend "Sand Road" getauft - kehren wir am nächsten Tag zur Great Ocean Road zurück. Der Downhill nach dem Anstieg nach Lavers Hill, zieht mich so in seinen "serpentinenförmigen" Bann, das ich über den Abzweig zum "Wreck Beach" - dem Strand der Wracks - hinaus "schieße". Nathalie schreit sich die Seele aus dem Leib, um mich zu stoppen. Mühsam ist dann der Weg zurück zur Kreuzung. Wir nehmen einen 5 Kilometer Abstecher über eine Piste in Kauf, um zu einem Strand mit den Ankern zwei vor langer Zeit gesunkener Schiffe zu gelangen. Der kraftraubende Sidetrip hat sich dennoch gelohnt. 

Verrostete Zeitzeugen

          Zur Belohnung ist unser Abstecher auf die "Old Ocean Road", die frühere Küstenstraße, eine Schotterpiste, dann ein Volltreffer. Nahezu ohne erwähnenswerte Steigungen rasen wir förmlich dem heutigen Etappenziel Princetown entgegen. Selten haben wir auf unserer Reise überhaupt andere Österreicher getroffen - so ist das herzliche Gespräch mit 2 Landsleuten aus Mödling (meinem Geburtsort !) am Campingplatz, eine ungewohnte Freude. Zur Feier des Tages (und aus Unlust selbst zu kochen) gönnen wir uns eine exzellente Pizza. Mahlzeit !

Die 12 Apostel, oder ... steter Tropfen höhlt den Stein

          Die 12 Apostel sind die wohl am meisten fotografierten Felsformationen der gesamten Great Ocean Road. Diese von Wellen umspülten "Seastacks" thronen knapp vor dem Abbruch des plateauartigen Festlandes in den tosenden Fluten. Im Jahr 2005 ist einer der "Apostel" den ewig nagenden Wassermassen zum Opfer gefallen. Die restlichen trotzen mutig den Brechern, obwohl es auch hier nur eine Frage der Zeit ist, bis das nächste Opfer zu beklagen sein wird. 

          Für eine Gruppe chinesischer Touristen scheinen wir einen ebenso großen Unterhaltungswert zu haben, wie die "Aposteln" - sie sind von unseren Rädern und der Tour so begeistert, daß sie unbedingt ein Foto von uns mit der gesamten Reisegruppe haben wollen. Dann noch ein paar Einzelaufnahmen mit besonders interessierten Gesellen. Gern geschehen ! Schade, daß wir davon nicht selbst ein Foto gemacht haben. Aber die Erinnerung bleibt.

Blick über die heimtückischen Gewässer der Bass Strait

          Im Bereich der "Loch Ard Gorge", einer besonders heimtückischen Stelle der Küste, wo das Schiff "Loch Ard" gesunken ist (und nur zwei überlebt haben !), radeln wir noch einmal zig Kilometer zu diverse Buchten, Felsbrücken und Stränden ab, bevor wir in Port Campbell einrollen. 

"Forbidden Trails"

 

"Heart of the Shipwreck Coast"

          Die finale Etappe der Great Ocean Road nach Warrnambool, am 26.November, führt uns kaum noch ans Ufer der Südküste Victorias heran. Ein seltener Begleiter versüßt die Fahrt in das "Herz der Küste der Schiffswracks" - der willkommene Rückenwind treibt uns vor sich her und versöhnt uns mit den oft sehr wechselhaften Wetterbedingungen seit unserem Start in Melbourne. Morgen werden wir einen Ruhetag einlegen, bevor wir nach Norden, ins Landesinnere abbiegen werden ... auf der Suche nach roter Erde.

          

 

 

Neugieriger Besuch beim Zeltaufbau

Kennet River Campground

 

Wo sind wir  Daten und Fakten zum Projekt   >>  , 

 

 

       Ocean Road  "Impressions from the Shipwreck Coast"   
  zur  Photogallery
       Bush Life  "Impressions from Australias Wildlife"
  zur  Photogallery

 

Tagebuch Australia

 

Seitenanfang Reisetagebuch-Übersicht
 

 

H o m e

B a s e c a m p P h i l o s o p h i e N e w s Ü b e r  u n s R e i s e n  &  E x p e d i t i o n e n P h o t o g r a p h i e H O C H - F O R M . a t G e d a n k e n
© by sea2summit - webdesign. Passionate experiences from sea level to mountain tops. All rights reserved.