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Atacama

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Chile II

 

 26.Mai 2007     Durch die Atacama zum pazifischen Ozean

 Iquique, Region I, Nordchile   

 

"My mum always said: Life is like a box of chocolate ... 

you never know, what you´re gonna get !"

Forrest Gump
 
... but just like Forrest, make the best out of it !
 
 
 
"Valle de la Luna"
 
Sonnenuntergang über dem "Tal des Mondes"

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Die letzten Tage in San Pedro de Atacama

           Nach unserer 6000er Besteigung gönnen wir uns einen Tag Pause. Danach satteln wir die Räder für einen Kurztrip in das "Tal des Todes". Hier wird die Atacama ihrem Ruf mehr als nur gerecht: Die Sonne brennt vom Himmel - das Land hat schon seit langer Zeit kein Wasser mehr gespürt. Die heiße Luft flimmert über der aufgesprungenen Erde. Wir biken bis die Reifen glühen, bzw. wir im Sand der riesigen Dünen einfach nicht mehr weiterkommen.  

Cycling Death Valley ...

... Ausflug ins "Tal des Todes" ...

... in der Cordillera de Sal

          Bevor wir San Pedro endgültig verlassen, machen wir noch einen Ausflug zu den Sternen. Die exzellenten Wetterbedingungen - fast das ganze Jahr über klarer Himmel, vielleicht eine Woche Wolken - ziehen Astrologen aus allen Himmelrichtungen an. Ein französischer Experte eröffnet uns faszinierende Einblicke in die Unendlichkeit des Universums.

Saturn

 

 

 

 

Jupiter

(Aufnahmen mit unserer eigenen Kamera durch ein Teleskop)

 

Wüstenfahrt

          San Pedro, die Oasenstadt am drittgrößten Salzsee der Erde, dem Salar de Atacama, erwacht gerade langsam, als wir am 15.Mai in der Früh durch die engen Gassen rollen. Vor uns liegen 2 Gebirgszüge, die überwunden werden müssen, um nach Calama zu gelangen: Die Cordillera de Sal und die weit über 3000 m hohe Cordillera de Domeyko. 

San Pedro de Atacama

          Bis wir das erste Nachtlager erreichen, heißt es schwitzen ! Nachdem uns eine kurze Abfahrt vom höchsten Punkt des "Salzgebirges" in die "Ebene der Geduld" bringt, geht es anschließend gleich wieder bergauf. Geduld ist wirklich vonnöten, um die nicht enden wollende Steigung zu bewältigen. Auf knapp über 3000 m schlagen wir unser Nachtlager auf. Ein letztes Mal haben wir Ausblick auf die Cordillera des los Andes. Am nächsten Tag, nach weiteren 400 Höhenmetern nach oben, stehen wir endlich am Beginn einer fast 60 km langen Abfahrt. Klingt toll, doch was folgt ist zermürbend: Nach vielleicht 10 km einigermaßen flotten Downhills flacht die Strecke merklich ab. In gleichem Maße nimmt der Gegenwind zu. Unterm Strich heißt das für uns ... harte Arbeit ! Für Stunden treten wir BERGAB kräftig in die Pedale und erreichen ... 8 km/h ! Als wir endlich in Calama ankommen, können wir das Heulen des Windes nicht mehr hören. 

Durch das "Gebirge des Salzes" ...

"The crazy bikers ..."

          Das einzig aufmunternde Erlebnis dieses Tages, ist die Begegnung mit einem chilenischen Fotografen gewesen. Während einer Pause bleibt er mit seinem Auto neben uns stehen und wir kommen ins Gespräch. Ob er uns fotografieren dürfe, hat er uns gefragt - er macht nämlich gerade eine Reportage über die verschiedensten und ungewöhnlichsten Arten der Fortbewegung in der Atacama. "Natürlich, gerne !" So stehen wir Model als "crazy bikers in the drieset Desert on Earth". 

Ein lustiges Detail am Rande: Im Jahr 1977, Nathalies Geburtsjahr, ist Haroldo, im Alter von 17 Jahren, als Fotograf für die Zeitschrift "Profil" in Wien tätig gewesen. Die Flucht vor dem Regime Pinochets hat ihn damals in unsere Heimatstadt gebracht.

... in die "Ebene der Geduld" ...

... und der Name kommt nicht von ungefähr !

Bikes on the bus

          Calama, am Fuße der größten Kupfermine der Welt gelegen, ist die erste größere Stadt für uns seit Susques in Argentinien. Die Entscheidung von hier aus einen Bus bis zur Küste zu nehmen haben wir schließlich nicht bereut. Wenngleich es auch einiges an Überredungskunst von Nathalies Seite gebraucht hat, um uns mit all dem Gepäck und den Rädern überhaupt mitzunehmen. 

          Entlang von Hochspannungsleitungen auf beiden Seiten verläuft die Strecke bis zur Ruta 5, der Panamericana, dann durch die hässliche Minenstadt Maria Elena und wieder neben Strommasten bis zur Küste. Allein die Abfahrt nach Tocopilla am Pazifik wäre es Wert gewesen, auf den Rädern zurückzulegen. Doch auch nicht, weil die Landschaft so aufregend ist, sondern wegen des rhythmischen Kurvenverlaufs bis hinunter auf Meeresniveau. Über die paar Kilometer werden wir aber bald hinwegkommen ;-)

Küstenwüste

          Die Cordillera de la Costa, das Küstengebirge fällt steil zum Pazifik ab. Tocopilla, eine "schäbige" Hafenstadt, zwängt sich zwischen die Berghänge und das Meeresufer. Hat uns die Sonne am Tag unserer Ankunft noch entgegengelacht, so versteckt sie sich, als wir Richtung Norden losradeln, hinter einem dichten Küstennebel. Das ist der erste bedeckte Himmel für uns seit Wochen, ein ungewohntes "Phänomen". 

Atacama trifft Pazifik - entlang der Küstenstraße nach Norden

          Die Küstenstraße nach Norden verläuft direkt entlang des Ufers. Das Rauschen der Brandung, die brechenden Wellen an der zerklüfteten Pazifikküste machen die hellbraune Monotonie der Steinwüste zur Rechten um einiges erträglicher. Pelikane, Reiher und Seelöwen sind unsere Begleiter. Wir passieren gelegentlich "barackenartige" Fischersiedlungen, meistens aber fahren wir entlang einsamer Uferverläufe, mit Blick auf Kiesstrände, Steilküsten und von Vögeln in Besitz genommene Felsinseln. 

Palmen und Strand ...

          Die über 230 kargen, und leider stellenweise sehr verschmutzten (Plastikflaschen, Dosen, ... you name it) Kilometer nach Iquique legen wir in "nur" 4 Tagen zurück. Zum Verweilen hat kein Platz wirklich eingeladen. So rollen wir viel früher als gedacht in dem lebhaften Badeort im Norden Chiles ein. 

Iquique

... wir erreichen Iquique

          Palmen, feiner Sandstrand, ein Casino, Hochhäuser und die größte "Duty Free"-Zone Südamerikas, "Paragliding - Paradies" und Surfers´ Delight. Wir freuen uns auf ein paar Tage "Großstadttrubel" und vielleicht den einen oder anderen Kayaktrip. 

          Iquique ist der Schlußpunkt des Kapitels "America del sur", besser gesagt des Festlandes Südamerika, denn bevor wir unsere Reise in Kanada fortsetzen, begeben wir uns noch an einen der abgelegensten Orte dieser Erde. Mehr wird aber noch nicht verraten ;-)

Cu soon !!!

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Looking back ...

 

 

Camp Atacama, 3009 m - Blick auf die Cordillera de los Andes

Der Schatten der Nacht legt sich über das Land

 

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       Atacama "Impressions from the driest Desert on Earth "
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